die zeit vergeht wie im fluge und in ein paar wochen steht schon unsere rückreise am plan. schön langsam, aber sicher geht unser auslandssemster zu ende. doch vorerst gab’s letzte woche noch einen höhepunkt meines semesters in der ferne. die chaostruppe bestehend aus eva, eva (hab’s nicht doppelt geschrieben, es sind zwei eva’s), klaus (alias teifi), matthias (alias nesi), peter (alias beda) und raphael (alias raphi) hat mich in amsterdam besucht.

und hier sind sie! so. jetzt wird das band ein wenig zurück gespult und wir beginnen wirklich von ganz vorne.

bahnhof irgendwo in der pampa. hab keinen plan ob in österreich oder deutschland, da ich ja logischerweise nicht dabei war.

mit hopfen proviant versorgt ging die reise los. leider ist die eva (die andere) nicht auf den nächsten fotos, da sie die fotografin war.

am flughafen in münchen konnten sie dem glutamat-duft vom burgerking einfach nicht widerstehen und mussten zuschlagen. mahlzeit!

endlich in der luft! fliegen kann so schön sein! (wenn grad keine turbulenzen sind, gell eva *g*)

mittwoch spätabends kamen die sechs schließlich in amsterdam an und da es sich für mich nicht wirklich auszahlte für ein paar stunden nach amsterdam zu fahren, beschlossen wir uns erst am donnerstag vormittag zu treffen. the flying pig hostel in amsterdam war für die erste nacht ihre ruhestätte. naja, mit der ruhe klappte es dann doch nicht so, da natürlich erstmal ein bisschen gefeiert werden musste und später die schnarchgeräusche gewisser personen für einschlafschwierigkeiten sorgten.

so, jetzt ist die fotografin auch dabei
. unten: eine dreibildrige fotostory (es liegen jeweils ein paar stunden dazwischen):



hihi. sind leider ein wenig finster die bilder. wurden aber wirklich in dieser reihenfolge geschossen.

am donnerstag traf ich mich mit den sechsen am amsterdamer bahnhof. wir wanderten ein wenig umher und schlugen dann bei einem italiener zu.


schau mir in die gläser, kleines!

das foto täuscht. wir waren gar nicht verbittert.

amsterdam fotos haben wir auf unserm blog schon mehr als genug, deswegen in diesem bericht nur sehr, sehr wenige. hier: der königliche palast von hinten unten.

nach dem italienisch essen gingen die eva’s einkaufen und der rest der crew und ich schlenderten in amsterdam umher und sahen uns die stadt ein wenig an.

natürlich brauchten wir bald mal wieder ne pause um uns zu stärken


as sitzn is guad!

unser weg führte uns an obiger rad-parkgarage vorbei. die spinnen, die holländer.

nachdem wir uns wieder mit den mädels getroffen hatten, suchten wir den flohmarkt am waterlooplein auf, der jedoch auf grund des feiertages nicht stattfand. mit proviant versorgt und einer reservierung zum steakessen am freitag abend machten wir uns auf zu unsern campingplatz.

nach einigen, unnötigen komplikationen herbeigeführt durch die holländische bürokratie und einer unbeholfenen angestellten schafften wir es zu unserer hütte nr. 16. mit 2 stockbetten, 2 tischen, sesseln und ner herdplatte ausgestattet, konnte sich unser neues zu hause schon sehen lassen. beda und raphi opferten sich auf und schliefen in ihren zelten. blöd war nur, dass beide die heringe vergessen hatten… dies sollte sich jedoch als schnell gelöstes problem herausstellen, da der campingplatz-shop welche zu verkaufen hatte. anscheinend kommt sowas ja öfter mal vor.

der klaus hat den unwiderstehlichen geschmack vom vla entdeckt. neue kreation: banane-schoko.

mmmhhhh!

nach einer gscheidn jausn (und mit heringen) sieht die welt schon ganz anders aus.

der bodensitzer-nesi versuchte sein kreuz wieder schmerzfrei zu bekommen. und lästig kann man auch von ganz unten sein…

die ersten fotos mussten natürlich sofort inspiziert werden

karten für die daheim gebliebenen

der nesi versucht seine kreuzbeschwerden mal im liegen zu bekämpfen

und der klaus leistet ihm gesellschaft

ein bisschen naschen kann nie schaden *g*

ein wenig später spazierten wir richtung fähre. der campingplatz liegt hinter dem zentralbahnhof auf einer mini-insel und kann mit dem bus bzw. mit der fähre (gratis!) erreicht werden.

ich will’s ja nicht schon wieder schreiben, aber es hilft nicht: die spinnen, die holländer!

am hafen. ich alter touri…

bahnhof von hinten

und nochmal

jööh, wir foahrn mit an schiff!

eine bootsfahrt die ist lustig, eine bootsfahrt die ist schön…

eck-deko im „pink floyd“. wir besetzten den raum der mit einem großen, niederen rundtisch und rundherum mit gemütlicher couch ausgestattet war. ziemlich lässige raumgestaltung:

yeah, ich bitch! konnte nicht widerstehn

auch raphi findets toll hier

und das war der plafond. alm rocks, respectively rocked!

und chocomel gab’s auch!!!

wir spazierten quer durch amsterdams altstadt, wanderten von einem lokal zum nächsten und legten einige kilometer zurück. von amsterdam hab ich jetzt wirklich schon sehr viel gesehen. mein co-reiseführer beda stand mir beim schäfchen führen tapfer und hilfreich zur seite. irgendwann kam aber der zeitpunkt, wo ich einfach geistig nicht mehr fähig war mich zu orientieren. unser amsterdam-erprobter beda brachte uns aber sicher nach hause. (obwohl wir uns da kurzzeitig nicht so sicher waren)

siaß de zwoa, wia se si zommkuscheln, gell?!
am campingplatz sind wir noch beisammen gsessen und haben den abend ausklingen lassen.

schön langsam wurde auch der beda müde …

… und der raphi …

… und sogar dem teifi überrascht die müdigkeit …

… und auch die eva kann ihre äuglein schon fast nicht mehr offen halten. wir gingen also irgendwann, nachdem ich die waschbecken nicht mehr gefunden hab (weil sie zugesperrt waren, wie ich am nächsten tag erfahren hab), ins bett.

ausgeruht und voller tatendrang gings am nächsten morgen weiter

nach dem frühstücken rasteten wir noch ein wenig und dann rief uns die stadt. der campingplatz ist übrigens sehr zum empfehlen, eine grüne oase inmitten der stadt.

ist das weiße etwas dort etwa die clarence??






am waterlooplein-flohmarkt waren wir noch alle gemeinsam. später splitteten wir uns. nesi und teifi fuhren zur amsterdam arena, das stadion von ajax amsterdam (leider ohne büdlmaschin), eva und raphi hatten teilweise den gleichen weg wie beda, eva und ich, trennten sich aber beim van gogh museum von uns und fröhnten der kunst, während wir drei in den vondelpark gingen. (anmerkung: zweimal innerhalb von 5 monaten das van gogh museum zu sehen reicht mir, obwohl die neue beckmann ausstellung echt super ist!)

beda hat sich fast was gfunden am flohmarkt: stylish, wenn nicht narrengilde am aufnäher stehen würde

hier sebo, nur für dich.

winzig!

auf dem weg zum park. hollands gehsteige – man findet immer wieder kuriositäten. komischerweise gibts dieses zeichen auch noch rot durchgestrichen. soll das nun heißen, dass die hunde auf dieses zeichen scheißen sollen und auf das andere nicht?!!

yeahh, beda!!!

vondelpark = spitze!! so viel grün, so viel wasser, so viel spaß!

haben engländer und amerikanern beim fußball spielen zugesehen und der beda ist schließlich sogar eingesprungen und hat das verlierende team mit einem hattrick zum sieg verholfen! wir sind stolz auf dich!!

mein video vom fußballspiel ist leider net so spannend und die kurze, spontane show-einlage vom beda hab jich bei youtube net uploaden können. deswegen hier kein video.



zumindest ein bisschen animiert… nach den foto-aktionen machten wir uns auf den weg zum langersehnten steak essen. uns knurrte schon allen der magen und wir konnten es kaum erwarten. da ich nur mehr wenig speicherplatz zur verfügung habe, musste ich die fotos vom steak essen einsparen und es gibt nur eva’s rumpsteak zu sehen:

die steaks waren super. bis auf beda’s, der jedoch unser vollstes mitleid hatte. lecker!

szenenwechsel: the bulldog.

gestärkt von einem corona setzten wir uns in eines der nächsten beisel „the bulldog“, das eine überraschung für uns bereit hielt.

die getränkekarte enthielt eine wichtige und unerwartete botschaft:
red bull free zone! wir hatten verbündete gefunden! das red bull verbot ist jedoch nicht auf fußball zurück zu führen, sondern auf die tatsache, dass „the bulldog“ einen energy drink auf den markt brachte und wegen der namensähnlichkeit bzw. dem „bull“ usw. schwierigkeiten mit dem patentamt bekam.
vom restlichen abend gibt’s keine fotos hier, da diese einfach nicht jugend- bzw. elternfrei sind
SAMSTAG:

wir packten alle unsere sieben sachen und fuhren mit dem zug nach den haag. schließlich wollten meine besucher auch das meer sehen. beda und raphi hatten leider nur sechs sachen gepackt und mussten nochmal zum camplingplatz, um nr. sieben zu holen. wir fuhren derweil los.

eva&eva auf unserm turm vom studentenwohnheim. eigentlich sollte ich auch auf dem foto sein, aber nachdem ich meinen schlüssel in der wohnung eingesperrt hatte und diana in amsterdam war, hatte ich kurzzeitig ein wenig stress. hinzu kam noch, dass der klaus sein geldtascherl entweder bei mir oder im zug liegen lassen hat. wenn dies nicht gewesen wär, wär ich einfach mit den andern nach amsterdam zurück gefahren und hätte mir von diana den schlüssel geholt. so hätte ich sogar den letzten abend noch mit den sechs verbringen können. da klaus aber sein geldtascherl unbedingt zur heimreise benötigte und die wahrscheinlichkeit, dass es in unserer wohnung lag ziemlich groß war, brachten uns raphi und beda die schlüssel von diana mit nach den haag. leider kamen die zwei – wegen dringender männlicher bedürfnisse *g* – erst am abend und verabschiedeten sich auch bald wieder. aber jetzt will ich noch nicht vom abschied schreiben. zuvor hatten wir ja noch ein paar schöne stunden in den haag…

unsere aussicht vom turm

wir sind schon verdammt cool, wir sonnenbrillenträger…
nach dem essen fassen beim v&d auf ner kleinen sightseeingtour durch den haag (keine fotos, denn den haag kennt der fleißige blog leser schon)








so. das war’s. kann nichts mehr hochladen, aber ich denke das sind wohl genug fotos. brauch immer ewig bis ich entschieden hab welche ich hochlad’ und nehm’ dann lieber mehr fotos bevor ich welche weglassen muss.
wir hatten ne wirklich schöne, entspannte zeit und es hat mich wirklich sehr, sehr gefreut, dass ihr alle gekommen seid!!